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Bericht des General-Anzeiger vom 1. März 2010:
Bei der sechsten Auflage des Winterlaufs am Deich in Driever war der Wettergott nicht gerade auf der Seite der insgesamt 170 Teilnehmer aller Altersgruppen. Eisiger Wind und der während der Läufe immer stärker niederprasselnde Regen machte den Leichtathleten stark zu schaffen. "Ich bin froh, dass der Lauf überhaupt stattfinden konnte. Noch vor einer Woche wäre die Austragung bei Schnee und Glatteis nicht möglich gewesen", betonte Beene Oldigs vom ausrichtenden SV Concordia Ihrhove.

Bild: Weers
Den Sieg beim Hauptlauf über die Halbmarathon-Distanz (21,1 Kilometer) sicherte sich der 47-jährige Ralf Taube vom VfL Germania Leer in einer Zeit von 1:24:20 Stunden vor Klaus Vorloeper (SV Germania Twist/1:25:20,8 Stunden) und Till Luhmann (Team Laufrausch), der 1:26:10,4 Stunden benötigte. In der Anfangsphase des Rennens hatte sich eine Gruppe von acht Läufern schnell an die Spitze des Feldes gesetzt. "Ab Kilometer acht habe ich dann das Tempo angezogen und von dort an nur alleine gelaufen", schilderte Taube den weiteren Rennverlauf.
Hanken war fast zwei Minuten schneller als der Zweitplatzierte
Vollkommen wetterunempfindlich schien Dirk Hanken, der Erstplatzierte des Lauf über die 10,55 Kilometer-Distanz, zu sein. "Der Regen macht mir nichts. Es war zwar ab und an auf den Wegen sehr glatt, doch insgesamt war die Strecke gut zu laufen. Es hat richtig Spaß gemacht", sagte der 17-jährige Hanken, der in Nordgeorgsfehn wohnt. In 39:48,4 Minuten war er fast zwei Minuten schneller als der Zweitplatzierte Harald Watzema aus Ihrhove, der für die DLRG Leer an den Start ging (41:14,9 Minuten). Knapp dahinter reihte sich Ralf Bienow von den Ihlower Rennschnecken in die Siegerliste auf Platz drei ein (41:26, Minuten). "Es war kalt, windig und glatt. Dennoch war es sehr schön am Deich entlang zu laufen", so Ralf Bienow.
Beim 5-Kilometer-Lauf hatte Thomas Willers vom SV Warsingsfehn in 21:11,3 Minuten die Nase vorn. Christian Meyer (22:15,4 Minuten) vom SV Friedrichsfehn und Julian de Buhr von Fortuna Logabirum (23:05,3 Minuten) folgten jeweils mit einem Abstand von rund einer Minute.
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